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#1 (permalink) |
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Registriert seit: 15.06.2007
Ort: Hilterfingen
Beiträge: 71
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Hallo zusammen
Bei uns steht wieder einmal ein kleineres Umbauprojekt an. Wir wollen beim Gartensitzplatz anstelle der Waschbetonplatten eine Konstruktion Holzrost auf Kies realisieren. Im Do-it haben Sie uns von Massivholz abgeraten und uns irgendwelche Kunststofflatten empfohlen. Wir wollen aber unbedingt einen Holzbelag. Hat jemand von euch Erfahrungen mit Massivholz im Aussenbereich? Was für eine Holzart würdet ihr empfehlen? Thanks! Tinu |
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#2 (permalink) |
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Registriert seit: 27.08.2007
Beiträge: 199
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Hallo Tinu
Kann dich gut verstehen, mir gefällt das Kunststoffzeugs auch nicht. Unser Sitzplatz ist aus Lärchenholz. Sieht prima aus, aber es ist natürlich ein Naturprodukt und macht Arbeit. Also immer schön schleifen :-) und behandeln. Gruss, Dr. House |
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#3 (permalink) |
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Moderatorin
Registriert seit: 01.05.2007
Ort: Solothurn
Beiträge: 72
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Bei uns im Garten haben wir auch eine Art Holzsteg. Der Gärtner hat dazu Douglasie (Douglas-Tanne) in Bretterform verwendet. Am Anfang war das Holz noch etwas harzig, das hat sich aber mit der Zeit gelegt. Das Holz lassen wir schön verwittern, hält sich prima und hat nach drei Jahren einen wunderschönen grau-silbrigen Farbton angenommen. Einzige Unterhaltsarbeit: da der Steg voll dem Wetter ausgesetzt ist (ganzen Tag volle Sonne, ungedeckt und schön dem Ost-West-Wind ausgesetzt) arbeitet das Holz teilweise immer noch. Daher empfiehlt es sich, von Zeit zu Zeit die Bretter zu kontrollieren und die Befestigungsschrauben nachzuziehen. Aber sonst: Massivholz schlägt das Kunststoffzeugs um Längen!
![]() Beste Grüsse, Mondrian
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Persönlichkeiten, nicht Prinzipien, bewegen die Welt - Oscar Wilde |
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#4 (permalink) |
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Registriert seit: 09.07.2007
Beiträge: 156
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Zum Kunststoffzeugs: Ein Spezialist hat mir mal gesagt, dass wir bei all dem behandelten Zeugs in unseren "Lounges", auf Balkonen und Terrassen geradesogut unser Tischchen in der Sondermülldeponie aufstellen könnten
![]() Gruss, brickinthewall |
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#5 (permalink) |
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Moderatorin
Registriert seit: 01.05.2007
Ort: Solothurn
Beiträge: 72
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Diese Woche ist mir ein Prospekt eines Holzparkettanbieters in die Finger gekommen. Anscheinend gibt es für Draussen neben den konventionellen Einzelbalken zwei weitere Systeme: Ganze Lattenmodule (Grösse 1200/600 mm), die einfach nur noch auf den Unterbau befestigt werden, oder analog dem Klick-Laminat für Drinnen ein Klick-Verlegesystem (Grösse 600/300 mm oder 1200/300 mm).
Als einheimisches Holz wird dort ebenfalls, wie bereis von Dr. House angemerkt, Lärche empfohlen. Eine andere Möglichkeit sind Tropenhölzer wie Arura oder Cumaru - selbstverständlich aus FSC-zertifizierter, nachhaltiger Waldbewirtschaftung. Wenn das System was für dich wäre, würde ich mich mal an den Parkettverleger deines Vertrauens wenden und mich dokumentieren lassen.
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#6 (permalink) |
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Registriert seit: 15.06.2007
Ort: Hilterfingen
Beiträge: 71
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Verlegesystem tönt doch schon mal ganz ansprechend - alles, was das Heimwerkerleben angenehmer gestaltet, ist einem doch seeeeehr sympathisch...
Hast du dazu auch eine ungefähre Preisangabe zu diesem System?Gruss, Tinu |
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#7 (permalink) |
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Moderatorin
Registriert seit: 01.05.2007
Ort: Solothurn
Beiträge: 72
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Ich kann dir mal ungefähre Angaben machen, die ich dem Prospekt entnommen habe:
Das Klick-System gibt es nur für Arura-Holz: verlegt kostet der Quadratmeter ca. CHF 200.00. Im Modul-System, ebenfalls nur für Arura-Holz erhältlich, kostet der Quadratmeter verlegt ca. CHF 230.00. Beim Verlegen von Deck-Planken kostet der Quadratmeter fertig verlegt zwischen ca. CHF 230.00 (Cumaru und Lärche) bis CHF 280.00 (Ipé). Ich würde einheimisches Holz gegenüber Tropenhölzern favorisieren. Neu gibt es auch ein spezielles Druckbehandlungsverfahren für Hölzer, das - wenn ich das richtig verstanden habe - ohne Chemikalien auskommt. Aber wie schon gesagt: mach dich doch mal im Fachhandel schlau, die können die dir ganze Palette an Möglichkeiten aufzeigen. Übrigens: bei Hausinfo gibt es gerade einen aktuellen Artikel zum Thema: http://www.hausinfo.ch/home/de/servi.../terrasse.html
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#8 (permalink) |
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Registriert seit: 29.03.2010
Ort: Zürich
Beiträge: 1
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Hallo Tinu
Die wohl besten Hölzer für eine Terrasse sind Tropenhölzer wie Ipé, Massaranduba, Cumaru oder Itauba. Die halten am längsten. Alternativen sind Eiche oder Kastanie. Nädelhölzer wie Douglasie oder Lärche sind ebenfalls geeignet, doch halten diese lange nicht so wie Tropenhölzer oder Kastanie. Kunststoffterrassenbretter sind kostspielig und nicht sehr umweltverträglich (hoher Anteil an Kunststoff). Würde ich nicht empfehlen. Vielleicht interessant für dich: alcowood.ch Gruss proholz Geändert von Hausinfo (29.03.2010 um 13:52 Uhr) Grund: Link entfernt. Als Werbung taxiert. |
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#9 (permalink) |
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Registriert seit: 26.01.2008
Ort: Münchenbuchsee
Beiträge: 121
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Hallo zusammen
Wäre gut, wenn bei dieser Diskussion der Umweltgedanke nicht ganz verloren ginge. Gartenmöbel aus Tropenholz haben natürlich ihre Vorteile: Sie sehen sehr schön aus, sind unverwüstlich, bedürfen weniger Pflege. Aber: Das Holz für ihre Fertigung stammt aus dem Regenwald. Bei einer unkontrollierten und nicht nachhaltigen Rodung von Holz für die Möbelproduktion trägt es zur Zerstörung des Regenwaldes bei. Nicht umsonst also raten Umweltschutzorganisationen beim Kauf von Produkten aus Tropenholz, unbedingt auf eine offizielle Zertifizierung zu achten. Das FSC-Logo wäre also das mindeste: Willkommen bei Forest Stewardship Council - Arbeitsgruppe Schweiz (FSC-Schweiz/Suisse) Der Wald dankt ![]() Hausi |
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#10 (permalink) |
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Registriert seit: 03.07.2007
Beiträge: 145
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Recht hast du Hausi!
Das FSC-System zur Zertifizierung von Forstwirtschaft wurde zur Sicherung der nachhaltigen Waldnutzung gegründet, welche die Wahrung und auch Verbesserung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktionen der Forstbetriebe beinhaltet. Balkonien in Ehre, aber etwas Rücksicht darf schon sein. ![]() Cucaracha |
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