Hallo

Hier kommt eine knifflige Frage zum Thema Wasserleite.

Wir haben ein EFH. Im Norden führt eine natürliche Wasserleite über unsere zwei Parzellen. (Auf der ersten Parzelle steht unser EFH. Die zweite Parzelle haben wir erworben, weil über die erste Parzelle entlang der Wasserleite ein Durchgangsrecht besteht, ausschliesslich zur zweiten Parzelle.)

Die Wasserleite verläuft auf unserem Boden.
Die Wasserleite gehört der Gemeinde B. (Wir wohnen in der Gemeinde A)

Die Wasserleite hat eine Länge von ca. 100m. Sie ist Weder mit Zaun noch Rohren noch Gitter irgendwie geschützt.

Die EFH "Links und Rechts" von uns haben die Wasserleite in Rohre gelegt.

Bei uns sei das nicht möglich. Wasserleiten dürfen heute anscheinend nicht mehr eingerohrt werden.

Was passiert nun, wenn ein Kind (wir haben selber zwei Kleinkinder), in diese Wasserleite fällt? Gleich nach unserer Parzelle führt die Wasserleite in ein Rohr, welches nicht durch ein Gitter oder so geschützt ist.

Meine Probleme:
-Wer ist verantwortlich für die Sicherung der Wasserleite?
-Wer trägt die Verantwortung, wenn in "unserer" Wasserleite ein Kind ertrinkt?
-Gibt es irgendwelche Regeln, Normen oder Gesetze, die das Einrohren von Wasserleiten in Wohnzonen verbieten?
-Wer trägt die Kosten für das Sichern der Wasserleite?

Gemeinde, Kanton, DAS, Anwalt, Wasser-Vogt etc konnten/wollten nicht helfen. Das Risiko tragen die Eltern im Sinne der Aufsichtspflicht gegenüber ihren Kindern.

Was kann ich tun? An wen kann ich mich melden? Habt ihr ähnliche Probleme?

Ich bin für jeden Tipp und Ratschlag sehr dankbar.