Hypothekenfrage

Hallo zusammen

Endlich haben wir ein EFH gefunden, welches uns super gefällt und eigentlich (unserer Meinung nach) auch finanzierbar ist.

Wir haben unserer Bank nun alle Unterlagen zugeschickt und sie haben alles geprüft. Leider fällt die Hypo nicht so “hoch” aus, wie zuerst angenommen.

Probleme machen unter anderem der Wintergarten und die Nasszellen.

Im 2004, kurz bevor der jetzige Eigentümer das Haus übernommen hat, wurde ein Anbau erstellt: ein Wintergarten. Auf dem Grundrissplan ist dieser als Wintergarten deklariert, wird beim Verkauf aber als Zimmer angerechnet, da er auch eine Heizung (und ein eingebautes Cheminée :toll:). Aber in der Schätzung wurde der Wintergarten nicht als Zimmer deklariert, daher kann die Bank den Wintergarten nicht anrechnen.

Im EFH hat es gemäss Beschrieb 3 Nasszellen: ein grosses Bad mit Dusche, Lavabo und WC, eine Dusche mit Lavabo und im unteren Stock ein WC.

Gemäss Bank besteht eine Nasszelle aus: Bad oder Dusche mit WC und Lavabo.
Das heisst, eigentlich wäre es somit nur eine Nasszelle, da nur Dusche und nur WC nicht als Nasszelle gilt.

All das vermindert den Kaufpreis, also auch die Hypotheke.

Was meint ihr dazu? Ist das gerechtfertigt? Oder eher pingelig?

Liebe Grüsse
Sonja

Ich finde es grundsätzlich gut. Denke mal, dass Banken den Wert einer Immobilie relativ gut einschätzen können. Gibt euch ja den Hinweis, das der Kaufpreis wohl einfach etwas zu hoch ist resp. ihr das Objekt überzahlen würdet.

Eventuel könnte man ja noch bei einem zweiten Finanzinstitut anfragen?