Katze und Hund

Hallo
Unser Nachbar ist Jäger und hält 2 Jagdhunde.
Diese Hunde halten sich bei schönem Wetter in seinem Graten auf. Der Garten ist mit einem hohen, massiven Drahtzaun umgeben.
Nun ist leider das Unglück passiert, dass sein Gartenzauntor nicht richtig verschlossen oder defekt war. Dadurch konnte einer der Hunde raus und ging schnurstraks auf unsere Katze, die in unserem Garten war los.
Der Hund jagte sie und brach ihr das Genick.
Wir sind sehr sehr traurig und dem Nachbarn und seiner Famile tut es aufrichtig leid.
Doch dadurch wird unser liebes Büsi, welches auf normalerweise sicherem Boden auf unserem eigenen Land war, nicht mehr lebendig.
Der Nachbar hat sich nun anerboten unsere Katze kremieren zu lassen und die Kosten dafür zu übernehmen. Ich weiss nicht wie teuer das ist und mag mich auch nicht darüber informieren.
Aber ist das in Ordnung oder müssten wir die kosten selbst übernehmen?
Kann der Nachbar die Kosten seiner Versicherung angeben?
Wir möchten nun gerne ein neues Büsi, haben aber panische Angst davor, dass diese Katze wieder auf die gleiche Art verenden wird.
Ich werde den Nachbarn dazu auffordern sofort sein Gartenhagtörli reparieren zu lassen, was jedoch falls es nicht richtig geschlossen wird ein erneutes Unglück nicht verhindern würde.
Oder kennt jemand ein wirklich gutes System mit dem ich meinen eigenen Graten sicher machen könnte.
D.h. Katze kann nicht raus und vor allem Hund kann nicht rein.

Habe nun schon viele Zäune angegoogelt aber noch nichts passendes gefunden.
Bin dankbar für jeden Hinweis!

Sali Fee

Als ehemaliger Katzen- und heutiger Hundebesitzer mein Beileid! Eine üble Erfahrung. Ob des Nachbars Versicherung die Kremation bezahlt, weiss ich nicht, ich glaube es allerdings nicht. Wenn er eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen hat, ist er soviel ich weiss für Sach- und Personenschäden versichert, die sein Vierbeiner verursacht. Aber das zumindest kann dir ja eigentlich egal sein.

Es ist sicherlich leichter, einen Zaun zu finden, bei dem der Hund nicht rein kann. Katzen kommen ja fast über jedes Hindernis rüber, und ich glaube, du tust der Katze auch kaum einen Gefallen, wenn du sie im “Goldenen Käfig” hältst. Ein Käfig müsste es nämlich fast sein, sonst kommt sie rüber. So oder so müsste der Zaun oben in einem ca. 90-Grad-Winkel gebogen sein. Vielleicht ist ein Netz effektiver, so wie man es manchmal auf Terrassen sieht. Daran kann sie nämlich nicht hochklettern.

Alles Gute, Alamo

Danke Alamo für Deine Worte.
Es tut immer noch so weh, obschon es ja “nur” eine Katze war. Aber für uns war sie mehr, Trösterin, Gesellschafterin, Zuhörerin etc.
Meine Tochter sucht nun im Internet nach reinen Hauskatzen. Sie verarbeitet die Trauer auf diese Weise.
Da müssten wir zwei nehmen und immer sehr aufpassen, dass sie nicht rauskönnen was in einem Haus mit Kindern sehr schwierig werden könnte. Und Dein Begriff vom goldenen Käfig ist auch hier sehr treffend.
Der ersten Trauer folgt nun eine Wut, was für das Nachbarschaftliche Verhältnis nicht besonders gut sein könnte.
Gruss Fee

Hallo Fee

Ist immer schlimm, wenn einem so Hausgenosse genommen wird. Und zur Trauer dann noch die unmögliche Situation mit dem Nachbarn. Dem tuts ja sicher auch leid, aber trotzdem.

Ich würde es nochmals wagen. Im Normalfall gehen ihm die Hunde ja nicht ab. Hauskatzen tun mir halt auch immer etwas leid, die möchten doch auch durch die Gegend streichen. Aber vielleicht lasst ihr am besten noch etwas Zeit verstreichen… :studier:

Kopf hoch! Alles Gute, Hausi

Danke Hausi!
Ich weiss wirklich nicht recht was ich machen soll. Habe mich informiert wegen katzensicheren Fenstern etc. Dies känme ohne Balkonsicherung auf über 3000.–, zusätzlich müsste ich noch eine 2. Türe im Eingangsbereich anbringen.
Das ist ein viel zu grosser Aufwand, wenn man bedenkt das die Katze ja bestimmt wieder raus will, und sich auch irgendeinen Weg suchen würde.
Der Hund des Nachbars würde wohl ebenfalls erneut zuschlagen, und diesmal vielleicht nicht mehr darauf warten bis das Törchen nicht recht geschlossen wird sondern über den Zaun springen.
Ich versuche nun den Kindern klar zu machen, dass das mit den jungen Büsis nicht geht und ich mich auch nicht hinter Netzten einsperren will. Es ist schlimm, und die Trauer und das einfach nicht verstehen können ist tragisch.
Die andere Möglichkeit währe evtl. ob wir eine ältere, ruhige Katze suchen sollen. Eine die schlechte Erfahrungen in der Freiheit gemacht und gar nie mehr raus will. Wer weiss vielleicht gibt es ja so etwas. Trotzdem auch eine liebe gutmütige Katze kann nie den Platz unserer verunglückten Katze einnehmen.
Gruss Fee