Kosten bei Hausverkauf und Neuerwerb


#1

Das geht vielleicht etwas ins Thema Handänderungssteuer, trotzdem… Ausgangslage. Wir sind dabei, unser Haus zu verkaufen, über einen Makler. Dessen Kosten sind klar. Gehen wir davon aus, wir kaufen ein anderes Haus, das zum Verkauf steht. Welche Kosten kommen da auf einem zu, nebst dem Hauspreis selber? Eben Handänderungssteuer, Verschreibung ja/nein? usw.

Da hat sicherlich jemand Erfahrung, besten Dank für die Infos!

Dr. House


#2

Handänderungssteuern gehen klar zu Lasten des Käufers. Die Verschreibungskosten meiner Meinung nach auch, wobei diese je nach Abmachung auch zwischen Käufer/Verkäufer aufgeteilt werden können (war bei Bekannten von uns so). Je nachdem kommen noch Kosten für die Schuldbrieferstellung dazu. Beim Hauskauf dürften aber die Grundstücksverhältnisse klar sein und keine Vermessungskosten für den Geometer mehr auftauchen.

E Gruess,
Blue


#3

Das hat mir der Makler mittlerweile bestätigt. Handänderungssteuer ist Käufersache, Verschreibungskosten in unserem Fall auch. Wer andere oder ergänzende Infos hat - danke!

Gruss, Dr. House


#4

Hey House, wieviel will den der Makler für dein Haus resp. dessen Verkauf?

Brickinthewall


#5

Auftragspauschale, Werbekosten und die Aufschaltung in verschiedenen Suchmaschinen kostet 1800.-. Ausserdem kommen 2,5 % des Verkaufspreises hinzu. Gibt einen rechten Batzen, ist aber soweit ich ermittelt habe ziemlicher Standard.

Gruss, Dr. House


#6

Hallo zusammen, bei uns hat nun alles geklappt, der Notar hat den Auftrag, einen Vorvertrag vorzubereiten. Da wir schon vor 3/4 Jahr eine Liegenschaft in Aussicht hatten, waren die Finanzen schon gesichert. Alles sah so schön aus, zu schön. Hier wurde auch schon das Thema Kaufkosten (Verschreibungskosten uws.) aufgeworfen. Damals bei der Bankbesprechung vor 3/4 Jahr, wurde uns versichert, dass die Bank diese Kosten in die Hypothek einrechnet, nun winkt diese plötzlich ab, dies könne man nicht.
Wir sind beider aber der Meinung und wir sind uns auch sicher, dass uns dies zugesagt wurde, leider nur mündlich! Ist es wirklich so unmöglich, diese Kaufkosten in die Hypothek zu nehmen? Wir stehen nun natürlich blöd da, haben wir damit nicht gerechnet und haben dieses Geld für andere zusätzliche Kosten eingerechnet.
Kann man da nichts machen, hat sich da die Praxis geändert? Heute behauptet die Bank, dass es dies nie gegeben hätte und dass die maximale Hypothek für eine Liegenschaft, immer so berechnet werde: Kaufkosten minus PK-Vorbezug = maximale Hypothek. Das heisst, auch wenn das Eigenkapital grösser als 40% wäre, gäbe es nicht mehr. Das ist doch Schmarren, oder nicht? Investitionen mit Belägen würden beglichen, aber eben nur Wertvermehrendes und nicht Werterhaltendes. Und so könne man die Verschreibungskosten eben nicht einrechnen, weil man dies vor der BK nicht belegen könne. Komisch ist nur, dass diese gute Frau, uns vor 3/4 Jahr zugesichert hat, dass man die Verschreibungskosten, dann einfach in die Kaufkosten einrechnen und mit der Hypothek bezahlen könne!


#7

Hui, das kann ich mir nicht vorstellen, dass dies klappen sollte. Da wurdest du falsch beraten. Aus meiner Erfahrung macht das keine Bank.

Hypothekengeber wechseln?


#8

Hallo geri,
Ja der Makler hatte uns einen Mist erzählt. :mad:
Aber wir haben mit der Bank nun eine gute Lösung gefunden und uns steht nichts mehr im Weg. :toll:
Gereicht hätte das Geld auch so, war halt einfach ein wenig ärgerlich, wenn man falsch beraten wird. Die Bank kann da nichts dafür, wir brachten da etwas durcheinander. :studier: Gut ist, wir ziehen nun schon bald um. :smiley:

Bolligen ist dann gar nicht mehr so weit von uns entfernt. :smiley:


#9

Hallo Miteinander
Wir hatten auch so einen ähnlichen Fall, wo der Markler alles mögliche verzapfte. Zum Glück haben wir uns frühzeitig bei Kollegen informiert die sich auskennen.

Aus meiner Sicht unglaublich, was da alles gelogen wird!

Grüessli
Tam


#10

Hallo zusammen,
Vielleicht geht es von den Thema ab, aber mich Interessiert ob die Versicherung von einen Einfamilienhaus beim verkauf des Hauses denn neuen Besitzer gehört oder was? Ich habe auf dieser Seite http://www.gv-vergleich.de/einfamilienhaus/ viele Themen über Versicherungen gelesen, aber ich habe meine Antwort nicht gefunden die ich als erstes gesucht habe. Sonder hab ich erfahren das ich mehr absichern sollte.


#11

Hallo esc
Beim Verkauf einer Immobilie geht die Versicherungspolice automatisch auf die Käuferschaft über. Als Käufer haben Sie jedoch das Recht, diese innert 30 Tagen zu kündigen - sofern sie nicht obligatorisch über die kantonale Gebäudeversicherung läuft. Ansonsten haben Sie Möglichkeit, mit der Versicherung Ihrer Wahl zusammenzuarbeiten. Dasselbe gilt für Zusatzversicherungen, welche nicht obligatorisch sind. Ist z. B. nur die Gebäudeversicherung gegen Feuer obligatorisch, nicht jedoch die zusätzliche Versicherung für Wasserschäden, können Sie diese Zusatzversicherung ebenfalls kündigen und allenfalls bei der gewünschten Versicherungsgesellschaft abschliessen.

Beste Grüsse,
Ihre Adalade Immobilien


#12

Hallo, Du solltest Dir daher den Artikel auf https://www.gebaeudeversicherungs-konzepte.de/gebaeudeversicherung-bei-hausverkauf-und-hauskauf/#Vorbereitung_des_Hausverkaufs_Die_wichtigen_Unterlagen_zusammentragen durchlesen. Hier wird alles erklärt, welche Rechte und Pflichten der Käufer und der Verkäufer eines Hauses hat. Sofern die Gebäudeversicherung vom Verkäufer Elementarbestandteile mitversichert, geht diese Police samt Leistungen an den Erwerber mit über.


#13

Ich empfehle beim erwähnten Artikel vorsichtig zu sein, da er sich auf Deutschland bezieht und die Rechtslage in der Schweiz vermutlich nicht vollständig übereinstimmend ist.


#14

Hallo an Alle,

erst einmal mochte ich uns kurz vorstellen. Wir sind beide ein 28 Jahre junges Ehepaar mit zwei Kindern die 2 und 4 Jahre alt sind. Wir beschaftigen uns bereits seit zwei/drei Jahre mit dem Hauskauf. Bisher kam Bauen fur uns nicht in Frage, weil wir der Meinung waren, es wurde unser Budget sprengen. Doch nachdem der Markt an Gebrauchtimmos nicht wirklich was hergibt haben wir uns mehr mit dem Thema Neubau beschaftigt. Wir sind uber einen Immo-Makler an eine Art “Bauherrengemeinschaft” gelangt. Dabei geht es lediglich um ein Neubaugebiet, bei dem alle Phasen des Bauens ungefahr so abgestimmt werden, dass einige Kosten gespart werden konnen. Beispielsweise kommt der Gutachter direkt fur alle Grundstucke um das Bodengutachten zu erstellen. Oder der Vermesser macht alles auf einmal. Ich hol jetzt nicht so ganz weit aus, viele konnen sich das ja vielleicht ungefahr vorstellen.

Wir sind bereits bei einem Finanzierungsberater gewesen, der uns alles durchgerechnet hat. Uber das monatliche Einkommen und die Belastungen mussen wir uns keine Gedanken machen. Allerdings haben wir zwei Autokredite, die naturlich immer punktlich zuruckgezahlt werden. Jetzt habe ich vom Schufascore gehort und das einige eine Finanzierung nicht durchbekommen haben, weil der Score so schlecht war. Die Banken haben das angeblich sofort abgeblockt. Da ich nichts uber unseren Score weiss, allerdings diese Woche Mittwoch eine Selbstauskunft beantragt habe, mache ich mir so meine Gedanken wegen der Finanzierung. Wir haben definitiv einen monatlichen Uberschuss von 500 - 600 EUR und zudem 16000 EUR Eigenkapital. Aber halt zwei Kredite die im ganzen 27000 EUR betragen. Eigentlich bin ich nicht der Typ der vor fremden Leuten mit Einkommen und sonstigen Zahlen jongliert. Allerdings kann ich seit einer Woche nicht mehr schlafen und sitze hier standig mit Magenschmerzen.javascriptemoticon Das kenne ich von mir garnicht. Ich hatte gedacht, jemand von euch hat vielleicht eine gleiche Ausgangssituation gehabt und konnte mir Mut machen.

Viele liebe Gru?e
Tina und Andre/list

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#15

Guten Morgen zusammen,

also wenn ich vor hätte eine Immobilie zu kaufen oder zu mieten, dann würde ich mich an die Leute von
https://www.saxowert.de/ wenden, das sind professionelle Immobilienmarkler.
Ein Markler hat doch die bessere Übersicht und nimmt einem die Suche ab, was mir persönlich
wichtig wäre.

Grüße