Stromverbrauch

Hallo,

gestern erzählte mir ein Profi, dass man eine konventionelle Leuchte mit einer Stromsparlampe ruhig z.B. nachtsüber brennen
lassen kann. Das verbrauche angeblich etwa gleich viel elektrische Energie wie wenn man die Leuchte 5 Mal in derselben Zeit ein- und ausschalte. Stimmt das wohl?:rolleyes:

Hallo

Bin mir da auch nie ganz sicher. Mir hat der Verkäufer im Fachgeschäft gesagt: “Abschalten lohnt sich immer”. Ich halt mich dran

Hallo Gardi

Mir ist heute per Zufall in der Post ein Magazin unseres regionalen Stromversorgers in die Finger gekommen. Thema ist dort passenderweise der Vergleich von Stromsparlampen mit konventionellen Glühbirnen.

Wenn man von Stromsparlampen der heutigen Generation spricht, soll das Einschalten praktisch keinen Mehraufwand verursachen (bei älteren Stromsparlampen sei das noch anders). Wichtig sei auch, dass häufiges Einschalten die Lebensdauer nicht verkürze, da die heutigen Lampen mit Warmstart und elektronischen Vorschaltgeräten ausgerüstet sind.

Als Faustregel gilt ja, dass Stromsparlampen überall sinnvoll sind, wo das Licht mindestens eine halbe Stunde am Tag brennt. Stromsparlampen brauchen etwa fünfmal weniger Strom als konventionelle Glühlampen. Sie sind zwar etwas teurer in der Anschaffung, haben dafür aber auch eine längere Lebensdauer (rund 15mal länger und rentieren ab ca. 1’000 Betriebsstunden).

Mit dem Ein-/Ausschalten halte ich mich persönlich - egal welcher Art von Glühbirne - daran, wenn ich den Raum verlasse, wird abgeschaltet.

Beste Grüsse,
Mondrian

Hallo Mondrian

danke für die Infos! Ab wann ist denn die neue Generation
der Stromsparlampen im Handel? Ich habe 2006 eine rundum Erneuerung gemacht, sind das vielleicht schon die aktuellen
Technologien?

Gruess
:studier:

Hallo Gardi

Ich habe mal kurz recherchiert. Eine genaue Jahresangabe habe ich nirgends gefunden. Der zentrale Punkt ist, ob ein elektronisches Vorschaltgerät vorhanden ist oder nicht. Es gibt ja auch verschiedene Arten von Stromsparlampen. Jetzt kommt es darauf an, welche Art du im Einsatz hast. Grundsätzlich kann folgendes unterschieden werden:

1.) Kompaktleuchtstofflampen: das sind die langen Röhren, die in der Regel einen Stecksockel haben. Hier ist das unproblematisch, weil das elektronische Vorschaltgerät in die Leuchte eingebaut ist.

2.) Energiesparlampen: gibt es in verschiedenen Formen, haben aber alle entweder ein E14 oder E27 Schraubgewinde. Hier kommt es jetzt darauf an, ob das elektronische Vorschaltgerät als Betriebsgerät in der Lampe integriert ist.

Du solltest bei den Energiesparlampen irgendwo auf der Lampe das Kürzel EVG (elektronisches Vorschalterät) finden können. Bei neu angeschafften Lampen aus dem Jahr 2006 würde ich persönlich schon davon ausgehen, dass diese dem Stand der Technik entsprechen. Zur Sicherheit würde ich sonst mal die Lampe rausschrauben und dort wo du sie gekauft hast nachfragen. Eine generelle Jahresangabe kann ich dir leider nicht geben. Hoffe, das hilft trotzdem ein wenig weiter.

Grüsse,
Mondrian

Ich hab LED Lampen (nur 1,5 watt) Sind heller, und halten ewig… und das gute ist, man spart sehr viel strom. (Hab paar von Conrad gekauft)

dann hast Du aber alle Leuchten auf LED umgestellt? Das ist natürlich clever, aber durchaus auch teuer:confused:

Hallo. Ja ich hab alles auf LED umgestellt … Ja es ist Teurer als die “normalen” Birnen ich habe für die LED in Glühbirnen Optik (1,5 Watt) ca. 25,- bezahlt, Und für die Modernen mit sehr gute Spiegelung (für den Wohnzimmer - 5 Watt) hab ich ca. 45,- bezahlt - Die LED werden immer günstiger, und jenach Geschäftsladen Teurer, oder Günstiger. Die sind alle 1 bis Maximal 5 Watt. Was man mit diese Dinger spart, ist richtig Spürbar (Stromrechnung) – man Beachte dass 1 Stinknormale Birne 40 Watt hat - und die Lebensdauer der LED Lampen ist einiges Länger als die “Normalen” Birnen. Und die werden auch nicht richtig heiss. Und wenn ich alle LED’s an Watt zusammen zähle, Die ich in mein Haus habe, Komm ich auf keine 30 Watt. Es gibt sie in vielen verschiedene Farben, formen, Spiegelung – Breite des Lichts, in Altmodische Optik, und auch sehr elegante und modern.

Das Geld wo man für die LED’s ausgibt hat man Bald wieder drin.
Ich kanns jedem Empfehlen. Es hat nur Vorteile: Heller, Schöner, sehr lange Lebensdauer, und Sparsam. Lasst euch in Fachgeschäften gut Beraten.

P.S Ich Persönlich gebe am anfang lieber mehr Geld aus und dafür, Spare ich über längere Zeit.

Gruss Bischo

Hallo Zusammen

Ich habe immer noch das Gefühl, LED sind hell und grell. Wahrscheinlich wegen denen an meinem Fahrrad:confused: .

Kann man da auch “warmes” Licht produzieren?

Gruess Johnny

Das wusste ich echt nicht, dass sich damit so viel Strom sparen lässt.

Bin ich da alleinige Nicht-Wisserin?:o

Viele Grüsse
Trudi

Hallo Trudi

Nein, du bist keinesfalls eine Nicht-Wisserin, sondern die Diskussion dreht sich etwas um Peanuts. Strom sparen tut frau und man in erster Linie durch Ausschalten von Stand-by-Geräten. Ob nun ein Leuchtkörper während ein paar Stunden 40 oder 20 Watt zieht, fällt nicht so ins Gewicht, wie sämtliche TV-, DVD-, Stereo- und PC-Peripherie-Geräte etc., wenn diese nicht ganz abgestellt sind.

Ein Leuchtkörper brennt in der Regel ja nicht 24 Stunden, im Gegensatz zu Geräten, die - werden sie nicht ganz abgestellt - 365 Tage im Jahr durchgehend im stromfressenden Stand-by-Betrieb laufen. Hier lässt sich nachhaltig Energie sparen.

Gruss
Hausgeist

Was ich auch neulich gelesen habe ist, dass es gar nicht stimmt, dass man Leuchtstoffröhren (Neon) zum Strom sparen besser brennen lassen soll, als sie dauernd an und abzustellen.

Die Zündung verbraucht zwar viel Strom, jedoch nur Milisekunden lang, was gar nicht ins Gewicht fällt.

Das stimmt, allerdings wird der Starter dadurch in erhöhte Mitleidenschaft gezogen und man wird eher zum Ersatz gezwungen.
Rechnet man die volle Energiebilanz, muss man auch die Herstellung der Starter miteinbeziehen. Wie es dann aussieht, weiss ich allerdings nicht.
:confused: :confused:

Hallo Johnny,

Du musst darauf achten, dass bei den LED’s die Lichttemperatur 2700°Kelvin beträgt, dann entspricht sie dem für uns angenehmeren “warmweissen” Licht. Jedoch ist die Ausbeute (stärke) dadurch etwas geringer. Am besten im Fachgeschäft probesehen!

Gruss, Klopfenmoser

Hallo zusammen

Wenn die Antworten zum Thema Stromverbrauch lese, bekomme ich ein schlechtes Gewissen. Bei uns stehen drei Ständerlampen mit Halogenglühbirnen (350 Watt) rum.

Was schätzt ihr, sterben die Halogenlampen aus? Sollte ich mich besser daran machen, die ganzen Lampen auszuwechseln?

Gruss
Tinu

Urban Legend
Es ist nicht totzukriegen - aber folgendes Gerücht ist so hartnäckig wie ein Kaugummi an einem Wollpulover.
Das Gerücht sagt:
[ul]
[li]Beim einschalten einer Sparlampe / Leuchtstofflampe wird gleich viel Strom verbraucht wie diese eine Stunde brennen zu lassen!
[/li][/ul]
Jetzt zu den Tatsachen:
[ul]
[li]Das Einschalten einer Leuchtstofflampe braucht ca. 2 Sekunden!
[/li]Auf eine Stunde hochgerechnet sind das 3600 Sekunden.
Wenn wir nun sagen dass das einschalten gleich viel Strom verbraucht (2 Sek) wie eine Stunde brennen lassen (3600 Sek)ergibt das beim einschalten eine 1800x höheren Strom!
Eine “normale” Leuchtstofflampe hat 38 Watt. 38 x 1800 = 68400 Watt (68.4kW)
Die Lampe braucht also beim Einschalten (68400W / 230V) 297 Ampere!
Das hält keine Hausinstallation auch nur für einen Bruchteil einer Sekunde aus!
[/ul]
Wie kommt diese Legende zustande?
Eine Leuchtstofflampe stellt im Betrieb einen Kurzschluss dar. Um den Strom zu begrenzen wird eine Spule dazwischen geschaltet (Vorschaltgerät). Eine Spule im Wechselstromnetz wirkt wie ein Widerstand der den Strom begrenzt.
Um die Lampe zu Zünden muss das Gas im Kolben Ionisiert werden. Dazu ist eine Spannung von ca. 500V nötig. Das Stromnetz hat aber nur 230V. Die gleiche Spule welch im Betrieb dafür sorgt das es keinen Kurzschluss gibt, hat den Effekt beim Ausschalten der Spannung einen Spanungsimpuls welcher viel höher als die ursprüngliche Spannung war, auszusenden. Dieser Impuls ist gross genug um die Ionisation des Gases in der Lampe auszulösen. Das ein und ausschalten des Stromes wird durch das Vorschaltgerät gemacht.
Es ist also eine höhere Spannung für das Einschalten nötig - aber es wird nicht mehr Strom verbraucht.
Wer es noch immer nicht glaubt:
Schalten sie alle Verbraucher im Haus aus; stellen sie sich vor den Stromzähler und schauen sich die Scheibe an - diese sollte jetzt still stehen (sonst sind noch Verbraucher angeschlossen).
Jetzt soll jemand eine Lichtquelle mit Leuchtstoffröhren einschalten. Was passiert? Nichts! Die Scheibe wird sich wahrscheinlich kaum merkbar anfangen zu drehen. Währe es anders müsste die Scheibe beim einschalten rasen!

So genug geschrieben - Viele grüsse euer Stromer

Grüß euch!

Ich hab im Sommer die letzte meiner Glühbirnen aus der Wohnung verbannt. Sie hat ihren Geist eigentlich eh von selbst aufgegeben und ich hab fast ausschließlich Power-LEDs im Einsatz. Die Auswirkungen auf die Stromrechnung sind positiv!

Das liegt am viel besseren Wirkungsgrad dieser Leuchmittel.
Ich hab zum Thema zwei Beiträge gefunden:
ichhabsgemacht.net/wieviel-bringen-energisparlampen-wirklich

ichhabsgemacht.net/energiesparen-bring-was-furs-wohlbefinden-und-furs-geldborserl

Liebe Grüße
Sedo

Nee, ich habe das vorher auch nicht gewusst. Hab meine Stromrechnung vor einiger Zeit mit einem Stromwechsel verringert, aber jetzt schaffe ich mir neue Birnen an. Ich liebe Sparen! :toll:

Du solltest eine Lampe natürlich nicht mehrmals (hintereinader) ein und aus schalten das verbraucht viel mehr Strom als sie eine Weile brennen zu lassen. Aber sie die ganze Nacht brennen zu lassen halte ich für Stromverschwendung.

Hallöchen, spart man nicht eine Menge Strom, wenn man LED Einbaustrahler (http://www.gehobi-shop.de/) hat ? Die fressen doch kaum Strom, oder ? Zudem halten die ewig. Wäre also ebenso eine Überlegung wert.

Gruß