Unerwünschtes Hypozins-Angebot mit Folgen

Hallo zusammen,

das ganze Debakel begann mit einem unerwarteten Telefonanruf.
Der Filialleiter der C.S. Adliswil war am Apparat und sagte:
“Ich darf ihnen, ein auf ihre Verhältnisse zugeschnittenes ausserordentlich gutes Angebot machen; im Hinblick auf die nächste Hypothekarzinsrunde…”

Ich bat um Bedenkzeit, doch 2 Tage später waren die sogenannten Rahmenverträge (Dokumente ohne Unterschrift), im Haus.
Darauf habe ich mehrere Briefe verfasst und deutlich erklärt, dass ich am laufenden Vertrag(Produktevereinbarung) bis zu dessen Ablauf, festhalten möchte.
Alle diesbezüglichen Briefe wurde von der Bank ignoriert, dummerweise warf ich die Schreiben um Porto zu sparen, in den hauseigenen Briefkasten der Filiale Adliswil.

Ende Nov. 08 bat ich um ein Treffen, welches auch stattfand. Überraschenderweise, wurde ich einfach vor von mir nie akzeptierte Tatsachen gestellt, der Filialleiter der C.S. Adliswil, wäre mir nicht 1/10 Prozent entgegengekommen.

Zwangsweise wechselte ich zur Migros-Bank, nachdem ich die Produktevereinbarung ordnungsgemäss gekündt hatte. Gewitzt durch Erfahrung “per Einschreiben”.

Nach 4 Wochen kam eine Belastungsanzeige Fr 19’402.- man hatte den Betrag einfach von meinem Konto abgezogen; 2x unterschrieben!!
Bei Verträgen findet man eine Unterschrift unnötig!

Hilfe, wie soll ich weiter vorgehen?:confused: …hat jemand ähnliches erlebt?

Grüsse Köbi

Hallo Köbi

Das ist nicht dein Ernst? Hat die CS wirklich noch schlechte Schlagzeilen nötig? Wohl ein klarer Fall für den Kassensturz.
Ich kann nicht von Ähnlichem berichten, bin bei der UBS und sehr zufrieden, auch wenn die Hypozinsen seither deutlich gesunken sind. Seis drum…

Aber sag jetzt mal: Wie war der Ablauf? Die haben dir das unaufgefordert zugeschickt und dann quasi ohne Unterschrift von dir als neue Hypo übernommen? Und für was haben die dir dann fast einen 20er abgezogen? Es ist wohl so hirnrissig, dass ich es nicht verstehe… :wink:

Gruss Dr. House

Hallo Dr. House,

Beim Kassensturz habe ich angeklopft, die haben im Moment keine Zeit für mich.
Zwei Anwälte haben die Sache, wegen intressenskonflikt abgelehnt.
Den original Hypovertrag habe ich ordnungsgemäss gekündt, trotzdem kam betreffend Vorfälligkeitsentschädigung, der aufgeschwatzte Vertrag, den ich nie wollte zum Zug.

Gruss Köbi

Unbedingt hart bleiben und Rechtsvorschlag erheben. Ich würde von der Bank die Rechtlichen Grundlagen verlangen auf welche sie das Vorgehen abstützt. Und zwar nicht einfach mit den AGB abfertigen lassen - Artikel und Ziffer müssen genannt werden!!
Bei einem ev. Gespräch mit der Bank unbedingt einen Zeugen mitnehmen - wenn möglich keine Verwanten. Ich wünsche viel Erfolg.

Also wenn du den Hypovertrag vorschriftsgemäss gekündigt hast und den aufgeschwatzten Vertrag nie unterschrieben hast, wirst du sicherlich einen Anwalt finden, der nicht mit der CS verbandelt ist. Diese Geschichte hört sich so an, als müssten sich die Anwälte geradezu um dich reissen. :wink:

Ich bin nicht Jurist, und auch kein Vertreter dieser Zunft. Aber ohne einen Anwalt siehst du dein Geld wahrscheinlich nie wieder. Ein anderer Typ: Wende dich an die Medien. Bei denen blinkt alles, wenn sie im Moment UBS oder CS nur hören…

Viel Glück, Dr. House

Blinkt wie ein Leuchtturm.:cool: Aber als Privat-Person kann es mitunter auch schwierig sein an die richtigen Stellen zu gelangen.

Aber: Wie steht es mit dem Verbraucherschutz? Der ist doch dafür da!

Und der Hauseigentümerverband? Ich glaube, die machen doch auch Beratungen? :studier:

Gute Idee…ich werde es noch beim Hauseigentümerverband versuchen, vielen Dank!

Habe es auch schon beim Beobachter versucht, aber der will zuerst ein Abo verkaufen!!!:?!:

Der HEV sicherlich zuerst eine Mitgliedschaft. Vorteil: Da ist das Abo für die Zeitung gleich mitdrin…

Kassensturz, Beobachter und HEV - ist ja alles gut und recht. Aber ich glaube kaum, dass du ohne rechtlichen Beistand wieder an deine Kohle kommst.

brickinthewall